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Märchenwald

In Reisetipp on 27. Juni 2009 at 6:16 pm

Reisetipp

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist eine absolute Ausnahme im kargen Deutschland. Während in den USA weite Teile der Landschaft brach liegen oder geschützt sind, in Kanada endlose  Wälder naturbelassen das Land bedecken, gibt es in Deutschland fast nur Siedlungen oder Agrarfläche. Das es auch hier Nationalparks gibt, das wissen nur die wenigsten. Und unter allen ist der Bayerische Wald vielleicht der schönste.

Es ist ein naturbelassener Wald, der verfallen darf – der verrotten darf. Bäume liegen quer, Moos wächst an Steinen, Farne bedecken Lichtungen. Ein Märchenwald.

Wer den Märchenwald besuchen will, erwandert diesen am besten über die 300 km Wanderwege. Erste Infos gibt es am Parkeingang in Neuschönau. Dort befindet sich das „Hans Eisenmann-Haus“. Und das beste ist, das sieht auch aus wie ein echtes amerikansiches Nationalparkinfozentrum.

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Dom über Wald

In Reisebericht, Reisetipp on 14. Mai 2009 at 10:58 am

Der Half Dome im Yosimite Calley, USA
Der Kölner Dom, der Dom von Speyer. Alle stehen mehr oder weniger unversehrt in Städten herum und ragen aus dem Häusermeer. Im Gegensatz zum berühmtesten Dom der USA sind sie aber nur Zwerge. 2.693 m erhebt sich der „Half Dome“ über den sanften Wäldern des Yosemite-Nationalpark. Ein riesiger Granitfelsen, durch Erosion fast halbiert, trohnt er über dem Tal. Es gibt nur wenige Orte auf dieser Welt, die einen so atemlos am Aussichtspunkt stehen lassen, wie das berühmte Yosimite Valley. Mitten im gleichnamigen Park gelegen bietet es nicht nur die zwei grandiosen Felskulissen von Half-Dome und El-Capitain. Nein es stützen auch riesige Wasserfälle in die Tiefe, Flüsse und Seen spiegeln den blauen Himmel und sanfte Wälder säumen die felsigen Steilwände.
Yosimite Valley und Half Dome
Naturromantik wie aus der Phantasie der Maler der Romantik. Tausendmal fotografiert, Kulisse hunderter Filme. Dennoch ist es etwas ganz anderes wenn man selber im Tal steht. Im Frühjahr und Spätherbst, wenn die Touristen ausbleiben und Schnee hoch oben in den Bergen liegt, die kalte klare Luft im Gesicht brennt und man fast alleine neben dem donnernden Wasserfall steht oder den einsamen Trail entlang stiefelt – dann ist es hier am schönsten. Aber auch Frühmorgens oder bei Sonnenuntergang, wenn die Felsen in der Sonne glühen. Yosimite lässt staunen.

Insider Tipp

Im Sommer wird es voll, gerade am Wochenende. Die Touristen steuern im stockendem Verkehr die regelmäßigen Viewpoints an, um die Aussicht zu genießen und zu fotografieren. Während dieses Panorama schon toll ist, wirklich atemberaubend wird es, wenn man einen der zahlreichen Trails entlangwandert. So kann man entlang des Panorama Trails oder des four-mile-Trail regelmäßige Blicke auf das Valley erhaschen ohne von Abgaswolken eingehüllt zu sein. Noch spannender ist das „Little Yosimite Village“ direkt hinter dem Half Dome. Hier kann man sein Zelt in der freien Natur aufschlagen und bis zur Abbruchkante des Granitfelsens wandern. Aber Achtung, aufgrund der zahlreichen Überbleibsel der zeltenden Backpackern wird diese Stelle sehr gerne von Bären besucht……