weltreiselust

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Weite Welten in der Nähe

In Uncategorized on 22. April 2010 at 11:21 am

Alpen, Trecking, Risserkogel, Weltreiselust, Reisebericht

Während man heutzutage immer weiter in die Ferne reisen will, nach Afrika, Australien oder auch Neuseeland, liegt doch ein wunderschönes Urlaubsziel direkt vor der Haustür. Die Alpen. Verschrien als Heimat des Musikantenstadl und Omatouren sind die Alpen immer seltener ein Ziel für junge Menschen. Dabei gehören Touren in den Alpen zu den wenigen Naturerlebnissen, die in unserer Kulturlandschaft noch möglich sind. Was hier noch wandern heißt, nennt man heutzutage Trecking und geht nicht nur in den Karpaten sondern auch in Oberammergau.

Das Portal http://www.hoehenrausch.de/ sammelt die besten Touren, die man sich bequem raussuchen kann. Ein paar Beispiele für die etwas abenteuerlichere Varianten des Alpencross findet man auch hier http://www.alpenueberquerungen.de/reiseberichte.html

Besonders reizvoll sind Touren abseits der beliebten „Wanderberge“. So finde ich persönlich folgende Touren besonders spannend: Hohe Munde under der Blaubergkamm durch die Wolfsschluch. Mann muss ein bisschen schwindelfrei sein um diese Touren zu machen. Aber Natur pur, Wald und Wasserfälle, Felsen und grandiose Aussicht sind der Lohn.

Der singende Kellner

In Reisetipp on 15. Juni 2009 at 3:44 pm

Hard Rock Cafe

Reisetipp

Jack Baerow hat mich wieder an eine Anekdote erinnert. Ein der ersten viralen Marketingkampagnen ist ja das „Hard Rock Cafe StadtYX“ T-Shirt. Und selbstverständlich war auch ich als Globetrotter bereits in dem ein oder anderen Hard Rock Cafe dieser Welt. Zum Beispiel in Myrtle Beach, South Carolina. Dort hat das HRC die Form einer riesigen Pyramide. Geht man hinein wird man erstmal empfangen und wird an den Tisch gebracht. Bei unserem Besuch hatte sich der Empfangschef mit uns einen kleinen Scherz erlaubt. Wir sollen unbedingt nach „Andrew’s Special“ fragen, sobald unser Kellner kommt, raunte er uns ins Ohr. Offensichtlich hatte dieser Andrew nämlich eine Wette gegen den Empfangschef verloren. Wir folgten der Anweisung und siehe da, Andrew brach in lauten Gesang aus und tanzte den Snoopy Dance neben unserem Tisch. Man stelle sich das mal in einem deutschen Restaurant vor. In den USA endete es übrigens in spontanem Applaus!

Insider Tipp

Jack Baerow war im Hard Rock Cafe in München. Das liegt zwar direkt am Platzl, gegenüber dem Hofbräuhaus, aber das Essen ist wirklich lecker und sehr amerikanisch. Unbedingt empfehlen kann ich die Hot Wings, in der Hot Variante. Eingelegt in Tabasco Kein Must See ín Müchen, aber durchaus eine ernst zunehmende kulinarische Alternative im Zentrum

Oasen in Hektik

In Uncategorized on 11. Mai 2009 at 4:18 pm

Badenburgsee am nymphenburger Schloss in München im Herbst
Nach Hawaii und dem Jemen erscheint es banal sich mit heimischen Zielen zu beschäftigen. Aber für den kurzen Wochenendtrip muss und kann man ja nicht immer in die Ferne fliegen.

Reisetip

Eines der lohnenswertesten Ziele ist dabei sicherlich München. Diese 1,4 Millionenstadt hat mit dem zweifelhaften Image zu kämpfen die Snobhauptstadt der Republik zu sein. Gleichzeitig trägt man am Volksmusikbalast doch schwer.
Abseits der ausgetretenen Pfade, also dort wo wir Individualreisenden uns am liebsten bewegen, findet man aber ganz viel Leben und noch mehr Gemütlichkeit. Während also die Busladung Japaner in den Autobahnraststätten-Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten pilgert, sitzt der Münchner ganz woanders um sein Bier zu genießen.Und wer wäre ich, wenn ich solche Geheimtipps meiner Heimatstadt nicht weiter geben würde! Heute also das oft vergessene München-Nymphenburg.
Der Nymphenburger Schloßpark gehört zu den schönsten Parkanlagen, die ich je gesehen habe. In der Mitte, direkt hinter dem Schloss findet sich ein sauber angelegter Zierpark, wie ihn jedes Schloss der Welt sein eigen nennt. Nimmt man allerdings den Eingang auf der ganz linken Seite und hält sich dann wieder links, dann kommt man in die Teile des Parks, die nur Einheimische kennen. Denn die auch hier üblichen Touristenmassen verirren sich selten in die tiefer im Park gelegenen Regionen, sondern bleiben im Zierpark und bei Problembär Bruno im Schlossmuseum.
Hällt man sich also links, so kommt man bald an eine kleine Siedlung an einem Stauwehr. Folgt man dem dort vorbeiführenden Kanal, so kommt man zum Badenburgsee. Hier finden sich unter alten Bämen zahlreiche Sitzgelegenheiten. Gerade im Herbst eine absolute Augenweide. Und schnell vergisst man, dass man sich Mitten in einer Millionenstadt befindet.
Während also langsam die Sonne untergeht und die Blätter rot färbt, wünscht man sich vielleicht zurück unter Menschen. Verlässt man den Park also dort, so man ihn betreten hat und hällt sich rechts, so kommt man in die Hirschgartenallee. Folgt man dieser Straße für ca 500m, so endet Sie in einem der schönsten und dem größten Biergärten Münchens, dem Hirschgarten. Hier findet man echtes Biergartenflair. Keine besoffenen australischen Touristen, keine Schulklassen und keine Seniorentouren. Den Bierkrug spült man gefälligst selbst und wer ein „Weizen“ statt ein Weißbier bestellt, wird nicht bedient…..
Am Ende des Tages spaziert man noch durch Lachnergasse und Co und freut sich über die Prachtvollen Jugendstilvillen in denen man selbst nie wohnen wird, da hier unter 1,5 Millionen nichts zu holen ist. Sollte doch ein Leser zu denen gehören, die sich das leisten können…dieser Blog braucht noch einen Mäzenen. Alle anderen dagegen werden wohl eher in die U-Bahn Richtung Hotel steigen und froh sein auf diesen Blogger gehört zu haben und München einmal „richtig“ erlebt zu haben.

BHirschgarten Biergarten in München

Weltreise kulinarisch: Äthiopisch

In Reisetipp on 3. Februar 2009 at 10:46 am

Blue Nil Äthiopisch Essen in München
Ein großer Vorteil einer Weltstadt ist es, dass man die Spezialitäten aus aller Welt ausprobieren kann, auch wenn das Geld gerade nicht zum Reisen reicht.
Und nachdem wir kürzlich sehr begeistert beim Afghanen waren, sind wir diesmal zum Äthiopen gegangen. Natürlich in einer größeren Gruppe, denn äthiopisch essen ist eine Gemeinschaftserfahrung.

Denn Teller findet man dort keine. Oder besser gesagt einen sehr sehr großen. Dieser ist mit Sauerteigfladen ausgelegt. Darauf wird dann das bestellte Essen als kleines Häufchen angerichtet. Gegessen wird nun indem man einen weiteren Sauerteigfladen in die Hand nimmt und damit das Essen „greift“. Sogesehen ist man also mit den Händen. Alleine die Fladen sind so gut, dass man sie pur essen möchte. Kombiniert mit dem sehr würzigen und leckeren Essen schmeckt es schon sehr gut. Abgesehen davon ist es in der Gruppe auch eine sehr lustige Sache „zusammen“ von einem Teller zu essen. Der Münchenblogger hat schon vor längerer Zeit einen Artikel über das Blue Nil veröffentlicht.