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Bangkok – Wie im Bazar

In Reisebericht, Reisetipp on 6. Januar 2009 at 8:19 am

Ein wirkliches Erlebnis für die Sinne ist ein Besuch in Bangkoks China Town. Steigt man am Phraya Express Boat Pier aus der Fähre kann man nach einigen 100 Metern rechter Hand in das Straßen und Lädengwirr abbiegen. Die engen Gassen, übChina Town Bangkokerdacht und dunkel, erinnern mich stark an Antalyas Bazars in den frühen 90’ern, vor der Pauschaltouristenflut. Überall hängen, stehen und stapeln sich Waren. Exotische Gewürze und Gerüche dringen an die Nase. Wenige Meter weiter türmen sich getrocknete Fische und Meeresfrüchte und verbreiten einen schrecklichen Gestank. Mitten in der Menge fahren Mofas und hüllen die Umliegenden in eine Abgashülle. Überall wird gehandelt, es wird aufgeregt in Thai geschnattert und kaum ein Tourist verirrt sich in diese Ecke Bangkoks.

Besonders mutige vGewusel in China Townersuchen einmal die dort angebotenen Spezialitäten, zu denen natürlich auch die obligatorischen Insekten gehören. Aber auch Ratten auf dem Spieß (Ein Bild für die hartgesottenen)Weniger mutige können bei fahrenden Händlern einfach frische Früchte kaufen. Wer die Asiatische Küche liebt findet hier eine riesige Auswahl der besten Gewürze, muss sich aber rein an seiner Nase orientieren. Die fertig abgepackte Gewürzmischung für den Pauschaltouristen gibt es hier sicher nicht.

Um den absoluten Kontrast zu diesem Gewusel aus Menschen und kulinarischen (un)möglichkeiten zu finden muss man nur ein paar Straßen weiter südlich das weltberühmte Oriental Hotel aufsuchen. Dieses begrüßt einen freundlich mit dem Schild „No traveller“, aber wer zahlt hat recht und deswegen saßen wir wenige Sekunden später in der ebenfalls berühmten und auf gefühlte 2°C heruntergekühlten Bamboo Bar. Dort gibt man für einen durchschnittlichen Cocktail mehr aus als für 3 Tage Ko Lanta, aber man darf Reich und Schön beim flanieren zuschauen. Wer diese beiden Welten so nah beieinander gelegen sieht, wird erschrocken sein. Aufgabe für alle die diesen Tip umsetzen wollen: Schaut mal wer glücklicher aussieht: Die Reichen und Aufgeschönten im Oriental oder die einfachen armen Thais und Chinesen ein paar Straßen weiter!

Schön auch der Bericht von Kahuna zum Thema.

Bangkok – Wasser als Lebenselexier

In Reisebericht, Reisetipp on 3. Januar 2009 at 11:13 am


Mitten durch Bangkok geht ein Fluss, der Chao Phraya. Und auf diesem Fluss fahren mehr oder weniger sichere Boote. Zum einen Lastentransporter, zum anderen aber auch Fähren und Longtails.

Neben den Booten schwimmt im Wasser auch eine Art grüne Pflanze, allerlei Müll und sonstige Dinge, die man nicht mehr identifizieren kann. Nichts desto trotz konnte ich eines Tages das Folgende beobachten. Eine ältere Frau, die eine der kleinen namenlosen Fähren bedient, welche von einem Ufer auf das andere übersetzt, bediente sich mit einer Schüssel aus dem Fluss. Rührte eine Thai Fertigsuppe hinein und begann zu essen. Ich gebe zu für einen Europäer wie mich war der Anblick nur schwer zu ertragen. Aber wenns schmeckt dann schmeckts.

Für einen Individualreisenden ist der Fluss aber vor allem eines, ein Transportmittel. Mit den Fähren kommt man wesentlich schneller von Stadtviertel zu Stadtviertel als mit Taxi oder TukTuk. Der Fahrtpreis ist lächerlich gering und man bekommt die Stadt aus einer anderen Persepektive zu sehen. Außer es sind Mönche an Bord. Denn diese haben immer einen Platz an der Reling reserviert…(siehe Bild)

Die Fähren fahren an verschiedenen Stationen (Pier) direkt am Fluss los und wechseln alternierend das Ufer. Einen Überblick erhält man hier bei Google Maps oder in jeder beliebiegen kostenlosen Touristenkarte, die es überall in Bangkok umsonst gibt.

Phra Atit heisst die Station in der Nähe der Kaosan Road, Tha Prachan liegt in der Nähe des Königspalast. Phraya Express liegt direkt an China Town. Und am Oriental Pier liegt das berühmte Oriental Hotel.