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Unbekanntes Traumziel

In News, Reisetipp on 14. Februar 2011 at 5:03 pm

Belebte Straße in Mosambik - Traumziele und Reiseberichte von Weltreiselust

Nachdem im letzten Jahr urlaubstechnisch eher Ebbe angesagt war, beginnt erneut das Fernweh zu wirken. Und ein neues Ziel musste her. Und schnell war klar: Afrika – ein echter Lebenstraum soll Wahrheit werden! Die rote Erde Afrikas lockt mich schon seit Jahren. Eine Dokumentation über das Okawango Delta und die Serengeti zog mich in ihren Bann.  Doch weder nach Botswana noch in die Serengeti geht die Reise, auch nicht nach Namibia oder über die „Garden Route“ in Südafrika – es geht nach Mosambik.

Dieses Land nordöstlich von Südafrika war der Ort eines langen und zermürbenden Bürgerkrieg. Erst im Jahr 1994 begann mit einer demokratischen Wahl der langsame Weg zurück zur Normalität. Immer noch ist das Land geprägt von Landwirtschaft und Fischfang. Die ehemalige Kolonie Portugals konnte darüber hiaus kaum eine eigene Wirtschaftskraft aufbauen. Erst seit wenigen Jahren ist auch wieder Tourismus an die wunderschönen Strände es Landes möglich. Erste Hotelanlagen und Guesthouses ziehen vor allem Individualtouristen an – Massentourismus ist noch absolut unbekannt an den kilometerlangen und weißen Stränden des indischen Ozeans.
Abgesehen von manchen Städten und ländlichen Gegenden weit im Norden gilt Mosambik darüber hinaus als sehr sicher.

Traumhafte Strände in Mosambik - weißer Sand am indischen Ozean
Das Spannendste an Mosambik ist aber etwas anderes. Die Nationalparks im Süden, obwohl direkt am berühmten Krüger Nationalpark gelegen, konnten sich nach dem Bürgerkrieg fast ungehemmt entwickeln. Aber nur wenige Menschen haben diese Nationalparks in den letzten 20 Jahren betreten. Ohne Wege und Brücken können nur spezielle Allradfahrzeuge diese Gegenden erkunden. Nationalparkverwaltungen haben nun begonnen RestCamps und sanitäre Einrichtungen zu errichten, aber die Reise bleibt ein Abenteuer.

Im Mai gehts los. Ich freu mich drauf!

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Traumziele: Wenn der Fluss in der Kalahari versickert

In Reisebericht, Reisetipp on 13. November 2009 at 5:06 pm


Fast alle Flüsse dieser Welt fließen irgendwann in ein Meer. Nicht so der Okawango. Dieser mächtige Strom entspringt dem Hochland von Bié in Angola und zieht sich über 1.700 km durch den roten Kontinent. Zwischen Angola und Südafrika liegt das wunderschöne Botswana, eines der wenigen wirklich stabilen Länder Afrikas.
Dort fließt der Okawango in die Kalahari Wüste und zerfasert zu einem riesigen Delta. Das sogenannte Okawangobecken erstreckt sich auf unglaubliche 15.000 km² und bildet inmitten der kahlen und trockenen Kalahari eine Insel des Lebens.

Diese Insel des Lebens unterliegt aber stark dem Rhythmus der Jahreszeiten. Während in Angola Regenzeit herrscht wird der Fluß aufgefüllt und die Wassermassen schieben sich langsam nach Süden. Es kann Monate dauern bis sie in das Delta fließen und dort die tausenden von Flussarmen mit Wasser versorgen. Nach einer Zeit des Überflusses trocknet dann das Delta wieder aus, so dass sich nur in tiefen Senken und den Hauptflussbecken überhaupt Wasser halten kann. Während im Norden der Fluss also fast überquillt, mangelt es im Süden an Wasser.

Im Oktober und November, wenn die Trockenheit am größten ist, konzentrieren sich die Tiere rund um die verbliebenen Wasserstellen. Wasserbewohner wie Nilpferde und  Krokodile treffen auf Antilopen, Löwen und Elefanten. Die zahlreichen Fische im Delta werden in kleinen Senken zusammengedrängt und bieten reiche Nahrung für die zahlreichen Vögel im Delta.

Als Tourist kann man nur per Flugzeug oder Mokoro-Einbaum das Delta erkunden. Abgeschiedene Lodges oder einsame Zeltplätze auf Delta Inseln stehen als Unterkunft zur Verfügung. Botswana ist eher teuer, da die Regierung den Tourismus stark über den Preis reguliert.