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Nachlese: Mc Bryde Garden Kauai Hawaii

In Reisebericht, Reisetipp on 22. April 2010 at 11:24 am

Kauai, Pflanzen, Reise, Hawaii

Es gibt wenige Orte auf der Welt, wo man sich im irischen Paradies wähnt. Die Botanical Gardens auf Kauai auf der Insel Hawaii gehören mit Sicherheit dazu. Zwei riesige Areale mit den schönsten Pflanzen und Bäumen die die subtropische Vegetation zu bieten hat. Steve der kauzige Führer kennt hier jeden Baum. Wie so viele amerikanische Rentner arbeitet er ehrenamtlich in dem Nationalpark. Ohne Steve oder seinen Kollegen Bob kommt man in den Park auch nicht herein. Mit einem Wägelchen, dass an eine Bimmelbahn auf der deutschen Dorfkirmes erinnert zuckelt man über besonders schmale Straßen und ordentliche Abgründe in ein wahres Naturparadies. Zwei „Gärten“ gibt es hier. Den McBryde Garden und Allerton Garden. Letzterer ist berühmter, da man dort zum einen einen wunderschönen Strand findet, zum anderen aber auch den Baum der in Jurassicpark als Dinosauriernest diente. Der unbekanntere Garten ist aber der reizvollere. Wenn ich von Garten spreche sollte man nicht an einen botanischen Garten in Deutschland denken. Es gibt keine Gewächshäuser und keine Blumenbeete mit Schildern dran. Ganz im Gegenteil, das Areal ist riesig und die Pflanzen sind frei und möglichst natürlich plaziert worden. Da der Garten im späten 18. Jarhundert angelegt wurde ist über die Jahre eine wunderschöne Landschaft gewachsen. Mit riesigen Bäumen, sanften Wiesen, Flüssen und Seen. Steve erklärt einem auf dem Hinweg die wichtigsten Pflanzen, die wichtigsten Orte und vergisst nicht die typisch amerikanischen Sicherheitshinweise zu geben. „If you get lost, Bob will get you. Have you seen Bob? He’s huge and he really really doesn’t like to search people!“. Also immer brav auf dem Weg bleiben. Denn Steve setzt einen am Ende des Weges aus und man marschiert ca. 2 Stunden den Fluss hinab zurück zum Pickup Point.
Und wenn man Glück hat und Steve noch ein wenig bleibt, dann erfährt man auch etwas über und von Steve. Steve hat mal Garagentore verkauft. Genauer gesagt war er der Einzige auf ganz Kauai der Garagentore verkauft hat. Und somit kennt er jedes Haus auf der Insel, jede Familie. Und nachdem sein Sohn die Firma übernommen hatte, beschloss Steve etwas gutes zu tun und die Pflanzen Hawaiis zu schützen. Denn über die Jahrhunderte wurden diese mehr und mehr verdrängt. Palmen, Kakteen und andere tropische Pflanzen wurden eingeschleppt und eroberten die Insel. Die einheimischen Pflanzen, die auf der ganzen Insel von Freiwilligen gefunden und gemeldet werden, werden hier konserviert. Der McBryde Garden, wenn auch weniger bekannt als sein Schwestergarten, ist der Ort mit den meisten hawaiischen Pflanzen der Welt.

Weite Welten in der Nähe

In Uncategorized on 22. April 2010 at 11:21 am

Alpen, Trecking, Risserkogel, Weltreiselust, Reisebericht

Während man heutzutage immer weiter in die Ferne reisen will, nach Afrika, Australien oder auch Neuseeland, liegt doch ein wunderschönes Urlaubsziel direkt vor der Haustür. Die Alpen. Verschrien als Heimat des Musikantenstadl und Omatouren sind die Alpen immer seltener ein Ziel für junge Menschen. Dabei gehören Touren in den Alpen zu den wenigen Naturerlebnissen, die in unserer Kulturlandschaft noch möglich sind. Was hier noch wandern heißt, nennt man heutzutage Trecking und geht nicht nur in den Karpaten sondern auch in Oberammergau.

Das Portal http://www.hoehenrausch.de/ sammelt die besten Touren, die man sich bequem raussuchen kann. Ein paar Beispiele für die etwas abenteuerlichere Varianten des Alpencross findet man auch hier http://www.alpenueberquerungen.de/reiseberichte.html

Besonders reizvoll sind Touren abseits der beliebten „Wanderberge“. So finde ich persönlich folgende Touren besonders spannend: Hohe Munde under der Blaubergkamm durch die Wolfsschluch. Mann muss ein bisschen schwindelfrei sein um diese Touren zu machen. Aber Natur pur, Wald und Wasserfälle, Felsen und grandiose Aussicht sind der Lohn.