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Traumziel: New England im Indian Summer

In Reisetipp on 22. Oktober 2009 at 3:28 pm

Wenn es im Herbst im Nordosten der USA die Temperaturen steigen und sich die Blätter langsam rot färben, dann beginnt der berühmte Indian Summer. Die Jahreszeit die in Deutschland den lapidaren Titel Altweibersommer trägt. Der Südosten Kanadas, der Osten der USA bis runter in Richtung mittlerer Westen färbt sich in tausend Farben, der Sommer kehrt ein letztes Mal zurück und die Menschen drängen nach draußen. Den danach wird es bitterkalt. Zweistellige Minusgrade sind in den Neu England Staaten im Winter die Regel. Die Sommer vor diesem Herbstreigen sind oft sehr heiß. Gewitter, Tornados und Trockenperioden wechseln sich in schneller Folge ab.

Warum diese Jahreszeit „Indian Summer“ heisst weiß man heute nicht mehr. Die älteste Nennung des Begriffes stammt aus dem Jahre 1778. Viele Mythen ranken sich um die wahrscheinlich indianische Herkunft des Begriffes. Eine populäre Deutung sagt, dass in dieser wichtigsten Jagsaison der Indianer das Blut der erlegten Bären in die Erde fließt, von den Bäumen aufgenommen wird und die Blätter damit rot färbt. Je roter das Laub leuchtet, desto besser war die Jagt und desto besser kann der Stamm den schweren Winter überstehen.

Indian Summer

Wie auch dieses Jahr geht dem Indian Summer eine kurze Zeit des Frosts und Schneefall voraus, bevor die Temperaturen plötzlich wieder auf bis zu 20 Grad Celsius ansteigen können. Es sind noch ein paar Wochen Zeit, bevor der Indian Summer Ende November in den kalten Winter übergeht. Vielleicht ist ja noch ein wenig Zeit dieses Traumziel zu besuchen.

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