weltreiselust

Archive for Juli 2009|Monthly archive page

Eine italienische Reise

In News on 22. Juli 2009 at 11:32 am

Toskana, Landschaft, Italien

Johann Wolfgang von Goethe wusste was gut war und so reiste er nach Italien um von den Wundern dieses traumhaften Landes zu berichten. Und da will „Weltreiselust das Magazin“ natürlich nicht hinten anstehen. Deswegen mach ich das, was ich am liebsten auf dieser Welt mache. Nämlich reisen.

Die nächste Reise geht frei nach unserem Dichterfürst nach Italien. Ziel ist es die Toskana zu erkunden, mit Rucksack und Zelt. Vieleicht gibt es abseits der Busreisen und Touristenpfade mal wieder das eine oder andere zu entdecken. Möglicherweise entsteht ja auch der ein oder andere Reisebericht für diese Seite.

Warum schreibe ich das? Nun, weil es deswegen fast einen ganzen Monat lang keine neuen Berichte bei Weltreiselust geben wird. Erst ab Mitte August werde ich neue Bericht schreiben können. Also bis dahin!

Advertisements

Blick über die Stadt der Lichter

In Reisebericht, Reisetipp on 20. Juli 2009 at 1:57 pm

Der Blick von Sacre Coeur Paris, Reisebericht

Reiseziel

Paris ist eine hektische Stadt. Autos fahren mit heulenden Motoren los, es wird gehupt und gestikuliert, es wird gelacht und geschimpft. Touristen strömen rund um die Touristenattraktionen. Die Deutschen schimpfen, Amerikaner finden alles „Amazing“ und Japaner fotografieren.

Etwas weiter weg von der Innenstadt und Ihren Sehenswürdigkeiten liegt das Stadtviertel Montmartre. Dieses aus einem früher unabhängigen Dorf hervorgegangene Stadtviertel erstreckt sich über einen Hügel, die höchste Erhebung der Stadt. Bekannt ist das das schöne und teilweise noch relativ wenig von Touristen besuchte Viertel für die die Künstler, die dort im 19 Jarhundert lebten. Damals noch ein Dorf, war es ein wichtiges Ausflugsziel für kulturinteressierte Pariser.

Reisetipp

Heute hat sich die Stadt bis Montmartre und weit darüber hinaus ausgebreitet. Oben auf der Hügel tront die weltberühmte Kirche „Sacré-Cœur“. Jeden Sommerabend treffen sich dort die Menschen und setzen sich auf die Treppe vor Sacré Couer, öffnen eine Flasche Wein, packen die Gitarre aus und vertreiben sich die Zeit. Pünktlich zum Sonnenuntergang ist die Treppe voll. Nur wenig später wird die Beleuchtung des Eifelturm eingeschaltet, die Lichter in den tausenden Gebäuden unterhalb des Hügels erscheinen nach und nach.

Am besten fährt man mit der Metro zur Station Chateaux Rouge. Von dort geht man über Rue Poulet in Richtung Sacré Couer.

Wo zur Hölle ist Matt

In Reisebericht, Weltreise on 15. Juli 2009 at 12:08 pm

Matt Harding, erfolgloser Software Nerd aus Conetticut hat einen Plan. Er will reisen, um die ganze Welt. Außerdem will er seine Erlebnisse als Video festhalten und mit der online Welt teilen.

Wie kommt er dazu? Er schreibt, damals noch als Angestellter von Pandemic Studios, ein Konzept für ein familienfreundliches Computerspiel für Kinder, dass sein Chef ablehnt. Als er dann sarkastischerweise vorschlägt ein Spiel zu machen in dem gewalttätige Aliens die ganze Erde vernichten und dieses großen Anklang findet, kündigt er sofort.  Er nimmt also sein Erspartes und reist los.

Um etwas besonderes zu machen tanzt er den „Snoopy Dance“ an jedem Ort den er besucht. Das Video stellte er auf YouTube und kurz später war er ein Internetstar. Millionen von Zuschauern waren begeistert von diesem Video.

Heute folgen auch andere Matts Beispiel, so etwa Charly und Renate aus Deutschland. Deren Video findet ihr natürlich auch hier auf Weltreiselust:

Bilder aus dem verbotenen Land

In Reisebericht on 11. Juli 2009 at 6:53 pm

Nordkoreas Küste, die japanische See (c) Helmut Uttenthaler

Nordkoreas Küste, die japanische See (c) Helmut Uttenthaler

Wie stellt man es sich vor, das böse Nordkorea? Abgeschottet von der Welt, kaum fotogafiert, unbesucht? Seit Jahrzehnten kommt niemand hinein und nur wenige heraus, Raketen werden geschossen und Drohungen gemacht. Reisen scheint unmöglich!

Reisebericht nach Nordkorea

Ich war unheimlich erstaunt als ich voller Faszination den Reisebericht des Bahnfans Helmut Uttenthaler gelesen habe. Denn der hat sich in Wien in den Zug gesetzt und ist bis Pjöngjang gefahren. Über Bratislava, Moskau, durch Sibirien, am Baikalsee entlang nach Nordkora. Von dort reisete er 860 km durch das ganze Land bis zur Hauptstadt.

Wie stellt man es sich also vor, das verbotene Land? Grau? Kalt? Böse? Ärmlich?

Sanfte Küstenlandschaft in Nordkorea (c) Helmut Uttenthaler

Sanfte Küstenlandschaft in Nordkorea (c) Helmut Uttenthaler

So hat man es sich wahrscheinlich nicht vorgestellt. Sanfte Hügel, schöne Strände und blühende Felder. Das die Menschen arm sind sieht man laut Uttenthaler schon, aber sichtbar unterernährte Menschen konnte er nicht sehen. Insgesamt hat Uttenthaler 36 Stunden in Nordkorea ohne einen Guide der Partei verbracht.

Bauer mit Ochsenkarren (c) Helmut Uttentaler

Bauer mit Ochsenkarren (c) Helmut Uttenthaler

Pjöngjang (c) Helmut Utthentaler

Pjöngjang (c) Helmut Uttenthaler

Ein Land wie ein weißer Fleck auf der Landkarte. Wunderschöne Natur und nette Menschen. Es ist die Politik die unser Bild dieses Landes zerstört und in blinder Ideologie auch die Chancen der Bewohner auf mehr Lebensqualität. Reisen in dieses Land wären faszinierend und ein wahres Abenteuer.

Den ganzen faszinierenden Artikel (auf Englisch) und viele Bilder mehr gibt es direkt auf Helmuts Blog.

Sonnenuntergang in Krabi

In Reisebericht on 9. Juli 2009 at 9:35 am

Sonnenuntergang Rai Leh Beach bei Krabi (c) Katharina Lauscher

Reisebericht Südthailand

Sonnenuntergänge in der Südsee gehören zu den Traummotiven, die jeder in seinem Kopf hat. Einmal dort unter der Palme sitzen und der Sonne zusehen wie sie langsam im Meer versinkt. Und irgendwie können die Sonnenuntergänge auf Mallorca oder Usedom nicht mithalten mit denen im indischen Ozean.

Einer der schönsten Orte auf der Welt um einen Sonnenuntergang zu sehen ist der Rai Leh Beach bei Krabi. Diese abgelegene Halbinsel ist nur per Boot zu erreichen und bietet zwei wunderschöne Strände. Eigendlich gibt es sogar drei Strände, aber einer wird nur als „Parkplatz“ für Bote benutzt. Der ist ziemlich vermüllt.

Wer zum Rai Leh will muss also ein Boot nehmen. Und es fahren nicht große Fähren oder bequeme Boote, sondern nur Longtail Boote. Diese langgestreckten und unglaublich lauten Boote wirken nicht sehr „Seefest“, gerade wenn man wie ich bei schlechtem Wetter und Seegang unterwegs ist. Trotz des trüben Himmels is die Aussicht auf die Kalksteinformationen der Küste rund um Krabi spektakulär.

Steile Felsen, grün bewachsen ragen aus dem kristallblauen Wasser. Weiße Strände und Buchten laden zum Verweilen ein. Traumkulisse Thailand.

In Rai Leh angekommen springt man aus dem Boot ins Wasser und trägt die Rucksäcke oder Koffer an Land. Es gibt nur Hotels, keine günstigen Guesthouses dort, deswegen muss man leider ein paar € mehr ausgeben. Man kann aber auch einen Tagesausflug von Krabi Town her machen, wo man durchaus günstig in Guesthouses unterkomen kann.

Wohnt man aber auf der Halbinsel sollte man unbedingt abends zum West Beach gehen, sich dort in eines der schönen Strandlokale setzten und den Sonnenuntergang bewundern. Einen schöneren hab ich nur auf Hawaii gesehen.