weltreiselust

Archive for März 2009|Monthly archive page

Elefant im Garten

In Reisebericht on 30. März 2009 at 3:35 pm

Elefant auf Ko Lanta
Eine kleine Insel namens Ko Lanta in Thailand bietet Abschnittsweise noch das echte Thai Leben. Während in Phuket die Luxuswohnungen für 1 Million $ auf beleuchteten Hochglanzplakaten entlang der Autobahn beworben werden, findet man auf Ko Lanta höchstens staubige Schilder entlang der einzigen nennenswerten Straße. Und leiht man sich einen der vielen zweifelhaften Mopeds und fährt die Straße entlang bis sie ins Land einbiegt, und folgt man dann den handgemalten Schildern zum „Elefant Ride“, erreicht man eine der „besten“ Attraktionen der Insel. Eine kleine Familie betreibt hier einen „Elefanten durch den Urwald reiten“ Betrieb mit zwei sehr sehr faulen Dickhäutern. Also besser Zeit einplanen, bis sich Dumbo dazu bequemt die anstrengende Last auf sich zu nehmen und lustlos durch den Urwald zu tapslen. Damit sich Dumbo überhaupt bewegt musste der zahnlose (gefühlte hundertjährige) Führer Lem eine alte Kokosnuss anzünden und mit dem schmorenden und dampfenden Gemüse aufgeregt hinter Dumbo hin und her winken. Aber auch das führte gerade mal zu einem behäbigen Trott mit gelegentlichen Fresspausen.

Das Land gehört tatsächlich der Familie, die sich mit diesen Elefantentouren einen gerade so erträglichen Lebensunterhalt erarbeitet. Gerade mal zwei Touristen am Tag beträgt in der Hochsaison die Auslastung – Zu Spottpreisen. Am Ende der Tour wandert man noch ein wenig durch den wirklich nicht urigen Urwald und besucht eine kleine Höhle mit Bademöglichkeit. Alles nicht wahnsinnig sehenswert, aber sehr charmant und sehr Thai. Liebevoll werden am Ende der Tour frische Wassermelonen gereicht und ein Erinnerungsfoto, schlecht ausgedruckt auf einem uralten Drucker kann für ein paar Euro erstanden werden. Mangels Rummel wird man von der gesamten Familie betreut und von den Kleinsten einfach mal schnell zum Spielkamerade umfunktioniert. Nur die mangelnden Sprachkenntnisse in Thai bleiben den Kleinen absolut unverständlich. Deswegen werden alle Spielanweisungen immer weiter wiederholt, in ansteigender Lautstärke!
Wie kann dieser dumme Riese diese einfache Spiel nicht verstehen…..?

Advertisements

Wenn jetzt Sommer wäre..

In Uncategorized on 24. März 2009 at 8:34 pm

Sommergefühle
Dieses Lied sagt eigentlich alles: „Wenn jetzt Sommer wäre…“. Draußen schneit es und stürmt es und durch das Einheitsgrau dringt nur selten ein Sonnenstrahl oder ein Lächeln. Silberne und anthrazitfarbene Autos der deutschen Einheitsmarken schneiden Weg ab und verhindern Spurwechsel. Die Krise hat uns alle erfasst und schlimmer noch, Schnupfen haben wir auch noch. Alles ist schlimm und alles ist die Schuld anderer, bitte Angie gib mir die geistige Abwrackprämie für Pessimisten.
Im Sommer ist das anders. Kollektive Grillluft vernebelt scheinbar die Sinne und die Menschen sind besser drauf, tragen bunte T-Shirts und sind entspannter. Im Biergarten hört man lautes Lachen. Und ich würde auch sofort raus, Grillen im Hirschgarten und spazieren im Schlosspark. Ach Mensch.. wenn jetzt Sommer wäre…

Warum reist man so gerne nach Thailand, Spanien oder Californien und so selten nach Lappland? Weil es da warm ist. Denn eigentlich sind wir Menschen Sommertiere. Egal was alle sagen, den Winter mögen Sie nur im Skiurlaub und kurz vor Weihnachten. Also es wird wirklich Zeit für Sommer!

Sommergenüsse in Paris

In Reisebericht, Reisetipp on 19. März 2009 at 4:07 pm

Paris

Reisebericht

Im Sommer strömen abends die Studenten in diese Straße, die links und rechts gesäumt ist mit kleinen Restaurants und Bars. Durch offene Türen dringt aufgeregtes Geschwatze und Musik nach draußen, gemischt mit dem Duft nach Rotweisauce und gebratenem Knoblauch.Chillige Bars und gemütliche Restaurants neben Rockkneipe und Jazzclub. Technoschuppen und teure Lounges findet man hier sicher nicht. Auf dem Bürgersteig vor der Tür sitzen junge Leute auf kleinen Stühlen, wie immer in Paris vor allem auf die Straße gerichtet. Man will sehen und nicht unbedingt nur gesehen werden. Die Häuserfassaden sind abwechselnd besprüht mit billigem Grafitti und Kunstwerken der nahen Kunsthochschule – Urban Art nennt man das. Der Putz daneben blättert überall und verleiht mehr Charme, zumindestens abends.

Man spricht französisch, also entweder Wörterbuch oder Hände und Füße benutzen, falls man der Sprache nicht mächtig sein sollte.
In dieser Studentengegend rund um die Rue Oberkampf, trotz des schrecklich deutschen Namens, finden sich viele kleine Restaurants mit grandiosem Essen zu ähnlich grandiosen Preisen. Ein Menü kostet überall knapp 16 € und zergeht auf der Zunge. Und das ganz in der Nähe der Innenstadt, unweit des Place de la République. Die nette Gegend beginnt direkt oberhalb der Metro Station Permentier. Man kann sie nicht verfehlen, einfach der Nase nach…..

Schwimmen in Schönheit

In Reisebericht, Reisetipp on 18. März 2009 at 8:17 pm

schöne Seeschildkröte auf Maui,Hawaii
Ich gehöre nicht zu den Menschen, deren Schwimmkünste es verdienen als solche bezeichnet zu werden. Irgendwo zwischen Hund, Delfin und Stein sind meine traurigen Bemühungen anzusiedeln. Am Black Rock auf Maui, Hawaii gibt es nicht nur Geschichte & Mythen, sondern mit ein bisschen Glück auch schwimmende Geschöpfe der besonders grazilen Art. An Land zwar plump, sind die Seeschildkröten unter Wasser erstaunlich beweglich. Und ganze drei dieser wunderschönen Tiere leben direkt am Black Rock, an einem der bekanntesten Strände Mauis. Wer Sie sehen wll muss aber früh aufstehen, so gegen sieben bis acht Uhr morgens ist das Meer glatt und die Sicht unter Wasser glasklar. Als einziger Schnorchler weit und breit kann man sich vom Wasser tragen lassen und den Schildkröten beim Algengrasen zusehen. Später wenn die Massen der Schnorchler kommen flüchten die Tiere gerne „um die Ecke“, wo sie dann nur noch von Tauchern beobachtet werden können.
Leider gibt es an diesem belebten Strand immer wieder Vorfälle bei denen Touristen die Seeschildkröten anfassen und sich ziehen lassen. Diese uralten und großen Tiere haben nur ein winziges Herz und verenden bei großer Angst zum Teil einige Tage später. Aber wenn man den nöigen Respekt mitbringt und früh genug aufsteht, erlebt man ein enzigartiges ganz privates Naturhighlight!

Tropenfische in der Wüste

In Reisetipp on 12. März 2009 at 7:41 am

Shark Reef Aquarium Las Vegas Nevada
Die Wüste Nevadas ist ein ungewöhnlicher Ort um sich tropische Fische anzusehen. Doch in der Stadt der Unmöglichkeiten Las Vegas gibt es selbstverständlich auch mehrere Aquarien. Eins der schönsten und sehenswertesten ist das Shark Reef Aquarium im Mandalay Bay Casino und Hotel. Gut versteckt, tief in den Eingeweiden des riesigen Hotels gelegen, findet man eine andere Welt. Eine riesige Glaswelt mit Tunfischschwärmen und ein Schiffwrack voller Haifische sind nur zwei der Highlights dieses außergewöhnlichen Aquarium. Der Eintritt ist im übrigen mit nur 16 $ relativ günstig für die Verhältnisse von Las Vegas.