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Reflexionen in Chicago

In Reisebericht on 24. Februar 2009 at 10:44 am

Cloud Gate in Chicago
Chicago ist im Nirgendwo. Irgendwo an der Grenze zum mittleren Westen. An einem See der eigentlich keiner ist. Die Stadt hat nichts, dass eine andere Stadt in den USA nicht hat. Es gibt hohe Häuser und es gibt kleine Häuser, an jeder Ecke einen GAP und von jedem Starbucks aus kann man den Nächsten sehen. Besonders ist allerhöchstens die Hochbahn, die allerdings vor allem laut und dukel ist. Und das wissen die Bewohner dieser trotzdem faszinierenden Stadt. Und deswegen haben Sie die Kultur für sich endeckt. Und tatsächlich ist die Museumszene sehr bemüht. Die Museen sind sehr sehenswert und das Shedd Aquarium gehört zu den besten des Landes.
Wie die Amerikaner so sind haben sie natürlich alle Museen praktischerweise in einer Region am South Loop zusammengefasst. Direkt um den Grant Park findet sich der Millenium Park, voller Skulpturen und ausgestattet mit einer riesigen Freiluftbühne. Das „Museum of contemporary Art“ bietet moderne Kunst. Und die Ausstellung „of contemporary Photography“ findet sich gegenüber in den Räumlichkeiten der Universität und wird von Studenten liebevoll betreut.

Trotz aller hohen Kunst um einen herum ist es ein einziges Exponat, dass jeden fasziniert. „Cloud Gate“ vom britischen Künstler Anish Kapoor. Diese spiegelnde bohnenförmige Skulptur läd zum Spielen ein. Jede Bewegung verformt und spiegelt. Man sieht nie die die Skulptur an sich, sondern nur das was sich darin spiegelt. Nicht zuletzt deswegen gehört „Cloud Gate“ seit 2006 zu den meistfotografierten Objekten weltweit.
Cloud Gate in Chicago
Cloud Gate in Chicago

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